Go#social

25-Nov-2018

Go#social. Mit diesem Slogan sind alle Jugendlichen zwischen 12 und 15 eingeladen, Kirche anders zu erleben. Als Nachfolger zum MAX Gottesdienst der Innenstadtgemeinde will Go#social einen regionalen unkonventionellen, zeitgemässe Zugang zu Jesus schaffen. 
"Wir wollen in den Dialog mit den Jugendlichen, ihre Themen aufgreifen, sie aktiv beteiligen", das ist Maike Martens aus der Kirchengemeinde Münsterdorf  wichtig. "Konfirmanden sind untereinander stark vernetzt, ganz konkret in ihren Schulen und Gruppen, aber eben auch über die sozialen Medien. Wir haben uns gefragt, ob die Stärke dieser Generation nicht auch eine Möglichkeit ist, ihnen Gott näher zu bringen" sagt Tim Wendtland, Gemeindepädagoge der Thomasgemeine Edendorf. Es soll möglich sein, dem Prediger Fragen zu stellen oder durch eine Nachricht mit dem Messenger zu kommentieren, was jeder gerade erlebt. 
Der Gottesdienst an sich ist eher klassisch, mit Musik, Theater, einer Snackpause und einem kurzen Input. Außerdem bringen sich an jedem Abend Konfirmanden und Teamer aus ganz verschiedenen Kirchengemeinden mit ein. Timo Fähnrich, Gemeindepädagoge in Kremperheide, ist begeistert, dass die Jugendlichen sich als Konfirmanden in ihrer Region erleben können. Die ganze Vielfalt der Gemeinden soll spürbar werden. Simone Demsky ergänzt: "Wenn wir wirklich jederzeit mit Gott verbunden sein können, ändert das die Art, wie wir mit uns selbst denken, miteinander umgehen und unser Umfeld gestalten. Glaube ist eben nicht nur Kopfsache." 
Der erste Go#social findet Sonntag am 13. Januar um 18h in der St. Ansgar, Wilhelmstrasse 4 statt. Das Thema des Abends: Lovespeech. Sieben weitere Abende 2019 sollen folgen.