ST. JAKOBI ITZEHOE

Die Freude am Herrn ist unsere Stärke

Alles über Gott – Gebet – Gemeinschaft

Die zentrale Frage, mit der wir uns in St. Jakobi mit viel Freude beschäftigen, lautet: Was will Jesus? Wir lassen uns vom Wort Gottes führen, finden Stärke im Gebet und in unserer Gemeinschaft, möchten etwas bewegen und einen Ort schaffen, der bewegt.

Wir sind eine aktive, engagierte und lebendige Gemeinde – erfahre, wovon wir uns leiten lassen und was wir alles anbieten. Wenn Du dabei sein willst, sei uns herzlich willkommen!

Herzlich Pastor Dietmar Gördel

DAS WORT ZUM MONAT

Advent und Weihnachten

Gott schenkt uns sein Licht

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Herzlich willkommen in St. Jakobi!

Mache dich auf, werde Licht! - das ist das Motto unserer Adventszeit in diesem Jahr für unsere Gottesdienste, das gemeinsame Singen, die Treffen und Feiern.

Wir laden Sie ein, in diesen Tagen das Licht der Welt zu entdecken - mitten unter uns.

Die Predigten zu dieser Reihe finden Sie im Downloadbereich.


DAS WORT ZUM MONAT

Hocherfreut

Licht nicht nur in Bethlehem

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Hocherfreut - ein so selten benutztes Wort. Es klingt ein wenig wie aus einer alten Zeit. Wie die Weihnachtsgeschichte halt, in der die Weisen hocherfreut sind, als sie Jesus in der Krippe finden. 
Auf unserer Israelreise waren wir in Bethlehem und vor lauter Menschen konnten wir nicht zu dem Ort, wo der Grund aller Freude, Jesus, geboren wurde. Stattdessen gingen wir zu den Hirtenfeldern, wo die Engel mit ihrer Botschaft, dass der Heiland der Welt nun da sei, die Hirten froh machte. Unser Reiseleiter, ein palästinensischer Christ, zeigte uns eine Höhle, in der die Schafe ihren Stall hatten, ähnlich dem Stall der Weihnachtsgeschichte.  
Er erzählte uns aber auch die aktuellen Sorgen und Nöte in Bethlehem: den Konflikt zwischen Israel und Palästinensern. Er sprach davon, wie schwer es gerade die Christen haben, die zwischen den Stühlen sitzen, von allen Seiten angefeindet. Das tat er aber mit einer großen Ruhe, da für ihn die Weihnachtsbotschaft keine alte Geschichte war, sondern sein Halt in der Gegenwart und die große Hoffnung für die Zukunft. So wenig, wie sie hatten, so hatten sie doch diesen unerschütterlichen Glauben, dass Jesus in ihre Dunkelheit kommt, ihr Heiland ist, ihr einziger Halt. Die Hoffnung auf Frieden leuchtete ihnen wie der Stern in der Nacht. Und so war die ganze Familie, die wir kennenlernen durften, hocherfreut. 
Weihnachten ist nicht so süß und leicht, wie wir das manchmal meinen in all unseren Adventsaktivitäten. Aber mitten in der Dunkelheit leuchtet der Stern, den wir wie die Weisen, wie die Hirten, wie die Menschen in Bethlehem suchen und finden können. Dieser Stern leuchtet uns hier in Itzehoe. Der Stern weist noch heute auf Jesus, der unser einziger Halt ist, und er führt uns zu Menschen, mit denen wir das teilen dürfen. 
 Ich wünsche Ihnen hocherfreute Weihnachten, 
Ihr Pastor Dietmar Gördel

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