ST. JAKOBI ITZEHOE

Die Freude am Herrn ist unsere Stärke

Alles über Gott – Gebet – Gemeinschaft

Die zentrale Frage, mit der wir uns in St. Jakobi mit viel Freude beschäftigen, lautet: Was will Jesus? Wir lassen uns vom Wort Gottes führen, finden Stärke im Gebet und in unserer Gemeinschaft, möchten etwas bewegen und einen Ort schaffen, der bewegt.

Wir sind eine aktive, engagierte und lebendige Gemeinde – erfahre, wovon wir uns leiten lassen und was wir alles anbieten. Wenn Du dabei sein willst, sei uns herzlich willkommen!

Herzlich Pastor Dietmar Gördel

DAS WORT ZUM MONAT

Keine Kosmetik

Ich darf heil werden

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Mit einem Freund zusammen besitze ich ein altes Segelboot. Für den Winter haben wir es aus dem Wasser genommen. Leider kam dabei ein Schaden zutage, der vorher nicht sichtbar war, da er sowohl unter Wasser als auch unter einer dicken Farbschicht verborgen war. Scheinbar war der Voreigner auf Grund gelaufen und hatte den Riss einfach übergespachtelt. Für uns steht nun eine grundlegende Instandsetzung an. Ein wenig Farbe drüberpinseln reicht nicht, dann wäre im nächsten Jahr alles wieder da, und das an einem so wichtigen Bauteil wie dem Kiel. 
Bei einem Boot wird solch ein Schaden irgendwann sichtbar und zum Problem. Aber wie ist es mit Brüchen in unserem Leben? Wo wir uns selbst geschadet haben, weil wir das Fahrwasser verlassen haben und auf Grund gelaufen sind? Wie gerne tünchen wir unsere Versäumnisse über, sieht ja keiner mehr. Bis es nicht mehr geht und Schiffbruch droht. 
Der November bietet die Gelegenheit, sich das eigene Leben anzuschauen und die notwendigen Schritte anzugehen. Der Buß- und Bettag z.B. ist der Tag der eigenen Prüfung für das, was wir sonst lieber übertünchen und verborgen halten. Und der Ewigkeitssonntag  erinnert daran, dass wir sterben müssen und vor Gott mit unserem Leben stehen, mit allem Guten und allen Brüchen. Wie gut, dass ich mit Gott reden darf, gerade auch über meine Wunden und Fehler. „Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“ (Jeremia 17,14). Ich darf mir helfen lassen, um heil zu werden. Ganz tief, nicht nur als oberflächliche Kosmetik. Dazu tut es Not, die schadhaften Stellen meines Lebens offen zu legen, damit Gott mich neu machen kann. Das ist aufwändig, aber die Chance für eine gute weitere Lebensfahrt, damit ich sicher im Zielhafen ankomme.   
Ihr Pastor Dietmar Gördel

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