ST. JAKOBI ITZEHOE

Die Freude am Herrn ist unsere Stärke

Alles über Gott – Gebet – Gemeinschaft

Die zentrale Frage, mit der wir uns in St. Jakobi mit viel Freude beschäftigen, lautet: Was will Jesus? Wir lassen uns vom Wort Gottes führen, finden Stärke im Gebet und in unserer Gemeinschaft, möchten etwas bewegen und einen Ort schaffen, der bewegt.

Wir sind eine aktive, engagierte und lebendige Gemeinde – erfahre, wovon wir uns leiten lassen und was wir alles anbieten. Wenn Du dabei sein willst, sei uns herzlich willkommen!

Herzlich Pastor Dietmar Gördel

DAS WORT ZUM MONAT

Adventskalender

Die beste Vorbereitung

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Gönnen Sie sich und anderen die beste Vorbereitung auf Weihnachten. Dieser multimediale Adventskalender bietet Ihnen ein tägliches Advents-Erlebnis: vielseitig und mutmachend!
Mit tiefgründigen Filmen, Poetry-Rap, Musik, einprägsamen Symbolen und mutmachenden Impulsen. Entdecken Sie jeden Tag Neues zum Teilen! www.advent.4me.media!

Die Predigt vom ersten Advent zu dem Thema finden Sie hier: 

Waffen des Lichts Waffen des Lichts (8500 KB) – Advent ist wie Scrabble: Alles in Unordnung, aber Gott kommt mit seinem Licht und schafft Klarheit durch sein Wort. Pastor Dietmar Gördel stellt erst die neue Altarbibel vor und predigt dann über die Waffen des Lichts (Römer 13,8-12): die Liebe und das Wort Gottes.


DAS WORT ZUM MONAT

Advent führt ins Leben

Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir.

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Die letzten Wochen war ich im Krankenhaus. Klinikseelsorge: Zuhören, mitgehen, begleiten. Viele Menschen, die ich besuche, stehen an Scheidewegen ihres Lebens, manche an Abgründen. Eine Dame ist mir besonders in Erinnerung: Sie, Anfang 80, ist im Krankenhaus wegen einer Hüftoperation. Das Gelenk ist durch eine Prothese ersetzt worden. Als ich sie besuche, ist sie gerade in der Reha. Sie soll sich erholen, um buchstäblich wieder auf die Beine zu kommen. Doch eigentlich will sie nicht: Ihr Problem ist nicht ihr Knie, ihr Problem liegt tiefer. Ihr Sohn hat sich vor knapp 2 Jahren das Leben genommen und damit ihre Welt erschüttert. Wie ein undurchdringbarer Schleier hat sich dieser Schmerz auf ihr Leben gelegt. Er begleitet sie, wo sie auch hingeht, mit wem sie sich auch trifft, was auch immer sie vorhat. Es ist ein dumpfer Schmerz, der alles andere ausblendet und vergessen lässt. Sie möchte nicht mehr mit diesem Schmerz sein, der ihr Leben bestimmt und ihr sämtliche Energie zu rauben scheint. Unter ihrem Schleier ist die Dame einsam. Niemand besucht sie darunter. Niemand kann sie verstehen. Kluger Rat wirkt wie blanker Hohn. Sie hält aus, meistens alleine. Psalm 130 kommt mir in den Sinn: „Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir. Herr, höre meine Stimme! Lass deine Ohren merken auf die Stimme meines Flehens!“ 
In den Advent mit seiner Gemütlichkeit, seinen Lichtern, seinen Familienfeiern scheint eine solch trübe Geschichte irgendwie nicht zu passen. Irgendwie aber doch: Im Advent erwarten wir die Geburt Christi, das Kommen Gottes. Gott wird Mensch. Der Schöpfer wird Geschöpf. Er verlässt seine Heimat und macht sich in neuer Weise auf den Weg zu den Menschen und seiner       Schöpfung. Nicht als Herrscher, sondern als Knecht. Er dient. Am Heiligabend hält er sich nicht allein zu den Glücklichen, sondern auch zu den Hungrigen, Durstigen, Fremden, Nackten, Kranken und Gefangenen. Er stellt sich zu uns unter unseren Schleier, hält mit aus und reicht uns die Hand, mit der er uns ins Leben zurückführt. 
Herzlichst, ihr Vikar Tom Wolter

Hier finden Sie das Monatsblatt mit Infos zum Dezember: 

Monatsblatt 12 Dezember Monatsblatt 12 Dezember (573 KB) –